Kinzigtal-Triathlon: Sven Bartels verteidigt Titel

(web) Gelnhausen, den 08.05.2016 – Auftaktwettkampf für Wetterauer Ligamannschaften in der Barbarossa-Stadt -  Schwester Manuela auf Gesamtplatz 3 

Bundesligateam Gelnhausen
Die Wetterauer Zweitbundesligisten stellten mit Sven Bartels (2. von rechts) den Gesamtsieger in Gelnhausen.

 

Seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholte Zweitbundesliga-Triathlet Sven Bartels, Triathlon Wetterau, bei perfekten äußeren Bedingungen am Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen. Der beliebte Sprinttriathlon zu Saisonbeginn wartete nach 500 m Schwimmen im Barbarossa-Freibad mit einer neuen 25 kilometerlangen Radstrecke mit Wendepunkt in Biebergemünd-Lanzingen auf die gut 300 Teilnehmer ehe es auf die bewährte 5,2 kilometerlange Laufstrecke in den Kinzigauen mit Ziel auf der Liegewiese des Freibades ging. Dabei war der Sprinttriathlon mit Jedermann-Charakter sowohl im Herren- als auch Damenbereich hochkarätig besetzt, hatten doch neben den Wetterauern die Kleinostheimer ihre Zweitbundesligamannschaft am Start, bei den Damen sorgten die Athletinnen vom TV Bad Orb, die genau wie das fünfköpfige Damenteam aus der Wetterau in der Regionalliga vertreten sind, für starke Konkurrenz.

Bartels fuhr sich auf dem Rad nach mäßigem Schwimmauftakt mit der zweitschnellsten Radzeit von 37:56 Minuten an die 2. Position nach vorne und machte den Sieg nicht nur mit der ebenfalls zweitschnellsten Laufzeit von 18:14 Minuten sondern im deutlich schnelleren 2. Wechsel zum bis dahin führenden Andreas Tschishakowski perfekt. Nach 1:05:14 Stunden triumphierte er vor dem Miltenberger (01:05:25 Stunden), den wohl keiner auf der Rechnung hatte und Florian Brosch, TV Bad Orb (1:05:38 Stunden). Teamkollege Max Ostermeier versuchte zunächst auf dem Rad, den Anschluss an Bartels zu halten, musste ihn aber dann ziehen lassen und wurde nach 1:06:17 Stunden Vierter und Zweiter der AK 25 (7:16 min./38:53 min./18:34 min.). Jannik Trunk konnte auf dem Rad nicht seine Leistung abrufen und folgte unzufrieden auf Gesamtrang 12 als Fünfter der M 20 in 1:09:44 Stunden (07:27 min./41:41 min./19:00 min.). Tom Weber, der mit 6:33 Minuten schnellste Schwimmer des Tages, kassierte auf dem Rad eine einminütige Zeitstrafe und siegte mit 1:10:19 Stunden (6:33 min./41:15 min./19:55 min.) in der Juniorenwertung (14. gesamt). Volker Weil, RVW 1912 Gambach, holte Bronze in der M35 mit 1:15:26 Stunden. Der Bruchköbeler Neuzugang Alexander Inge verlor seinen Zeitmesschip und finishte ohne Zeitnahme. 

Damen Gelnhausen 2016
Die Wetterauer Regionalliga-Damen sorgten mit v.l. Sylvia Heller (7.), Phyllis Hankel (10.), Rebecca Weber (4.), Rebekka Schuldes (8.) und Manuela Bartels (3.) für Top Ten-Platzierungen.


Im Damenbereich wiederholte Julia Ertmer vom TV Bad Orb in 1:12:56 Stunden mit 4 Minuten Vorsprung vor Teamkollegin und Profitriathletin Dana Wagner ihren Vorjahressieg. Manuela Bartels, Triathlon Wetterau, knüpfte nach Familienpause im letzten Jahr mit Gesamtplatz 3 und 1:17:47 Stunden (8:02 min./45:57 min./21:53 min.) an ihre bestechende Form an. Rebecca Weber gelang es auf dem Rad, den Anschluss an Bartels zu halten (46:30 min.), musste diese aber in der 3. Disziplin ziehen lassen und siegte nach 1:20:18 Stunden in der W20 auf Gesamtplatz 4. Sylvia Heller, die nach großem Schwimmrückstand auf ihrem Zeitfahrrad mit beeindruckenden 45:12 Minuten zahlreiche Plätze gut machte, überholte Teamkollegin Rebekka Schuldes, die von Seitenstechen geplagt den letzte Kilometer gehen musste, kurz vor dem Ziel und finishte nach 1:23:20 Stunden (4. W30, 7. gesamt) 8 Sekunden vor Schuldes (5. W30). Leistungsschwimmerin Schuldes realisierte mit 7:07 Minuten im Vorfeld auf die Masters-Schwimm-WM in London eine starke Zeit im 50m-Bad und zeigte sich auch auf dem Rad technisch verbessert. Phyllis Hankel komplettierte das Team mit ausgewogenen Leistungen nach 1:23:59 Stunden als Zweite der W20 und 10. im Gesamt (8:29 min./48:53 min./24:12 min.). Einen weiteren Altersklassensieg in der AK65 verbuchte Helmut Mohr mit 1:28:46 Stunden (9:14 min./49:25 min./26:51 min.). Vereinskollege Dennis Jeritslev lief nach 1:30:59 Stunden als 19. der AK50 ins Ziel.  

Helmut
Helmut (Mitte) freut sich über den Sieg der AK 65 inmitten der Mädels.

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